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Notfallordner PDF Drucken E-Mail

Für den Fall der Fälle einen Notfallordner anlegen:

Das Anlegen:
 Ein Notfallordner sollte in jedem Haushalt stehen, damit man im Fall der Fälle alles mit einem Griff verfügbar hat. Es reichen in der Regel Kopien.
Wichtig: Bei Paaren für jeden Partner die entsprechenden Unterlagen zusammenstellen. Den Ordner (eine auffällige Farbe wählen) auch deutlich als „Notfallordner“ kennzeichnen, damit er sofort für Notfälle identifizierbar ist.
Aufbewahrungsort:
 Den Notfallordner dort aufbewahren, wo er einerseits sehr schnell greifbar ist, andererseits aber auch gut von Fremden, Freunden und Angehörigen gefunden werden kann. Im Zweifel besser im Wohnzimmer in eine Schublade als im heimischen Büro zwischen Dutzenden anderen Ordnern.
Telefonnummern:
 Auf ein Extrablatt die wichtigsten Telefonnummern notieren: Familie, Arbeitsstelle des Partners, der Kinder, Hausärzte, evtl. Rechtsanwälte. Dieses Blatt immer auf Aktualität überprüfen.
Krankenkasse: Eine Kopie der Chipkarte (falls Original nicht sofort auffindbar) machen. Auch Kopien von Zusatzversicherungen, z.B., wenn es um Extraleistungen in der Klinik geht.
Hausarzt: Wer weiß über die eigene Gesundheit genau Bescheid? Dies ist besonders bei Not-OP’s, Fragen zu Medikamenten wichtig.
Krankheiten:
 Auch eine Liste mit Krankheiten oder OP’s machen. Diabetes, Bypass, Herzschrittmacher, keine Schilddrüse usw. Dazu gehört auch eine Liste aller regelmäßig genommenen Medikamente sowie Impfpass (Kopie).
Vollmachten: Wer darf was entscheiden, wenn man selbst nicht kann. Dazu zählen Patientenverfügung, Betreuungs-, Vorsorge- und Bankvollmacht.
Versicherungen:
 Vor allem Unfall- und Lebensversicherungen. Wichtig: Immer Kopie der letzten Zahlung dazulegen.
Stammbuch:
 Inklusive der Geburts- und Heiratsurkunde für alle Familienangehörigen. Ideal: Kopie des Personalausweises.
Testament: Es muss nicht das Original sein. Es reicht der Hinweis, wo es zu finden bzw. bei welchem Anwalt/Amtsgericht es hinterlegt ist.
Bankvermögen:
 Wichtig für Erben ist es zu wissen, wo sich Sparbücher und Konten befinden. Auch Kopien von Grundbuch-Einträgen sind sehr hilfreich.
Aktualisieren: Es reicht, den Ordner einmal im Jahr zu überprüfen. Letztlich bedeutet dies nur zu kontrollieren, ob alle Angaben noch aktuell sind, alte Zahlungsbelege (Versicherungen) sind zu ersetzen.


Hinweis:
Wichtig ist schließlich, Angehörige oder auch einem guten Freund oder Nachbarn klar zu sagen, dass man einen solchen Ordner angelegt hat (für den Fall der Fälle) und wo er sich befindet.

 
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